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Inhaltsstoffe Wasser

Wasserinhaltsstoffe auf einen Blick

Die Bestandteile des Wassers (Wasserinhaltsstoffe) zu analysieren, sollte regelmäßig durchgeführt werden. Das Analysieren der jeweiligen Wasserproben zeigt die Konzentrationen der verschiedenen Stoffe im Wasser auf. Erfahren Sie mehr darüber, welche Inhaltsstoffe Sie im Wasser (u.a.) testen lassen sollten, von welchen Stoffen Gefahren ausgehen können und wo die Wasserinhaltsstoffe auftreten können.

 

Viele Stoffe schädigen erst mit erhöhten Dosen, daher ist es wichtig bei der Analyse der Wasserprobe herauszufinden, ob beispielsweise der vorgegebene Grenzwert der Trinkwasserverordnung überschritten wird. Die meisten Stoffe kommen im Wasser ganz natürlich vor, je nach der örtlichen Geologie und dem Einfluss des Menschen können die Werte jedoch stark schwanken (Industrieabfälle, die ins Wasser gelangen können). Einige Wasserinhaltsstoffe sind für den Menschen zwar ungefährlich, können aber Schäden an z.B. Wasserleitungen herbeiführen.


  Auftreten / Ursprung / Infos Gesundheitsrisiken / Schaden
Bakterien und Keime    
E. coli im menschlichen Darm, Indikator für fäkale Verunreinigung, Landwirtschaft, Dünger Durchfall, Infektion, Entzündungen
coliforme Keime meist fäkalen Ursprungs, Tierhaltung, Landwirtschaft, Dünger Durchfall, Entzündungen, Infektionen, Meningitis bei Säuglingen
Legionellen überall wo Wasser fein zerstäubt wird: Klimaanlage, Dusche, Warmwasseranlagen Pontiac-Fieber, Legionärskrankheit
(Infektion der Atemwege)
Enterokokken deuten auf fäkalen Ursprungs hin Infektionen
     
chemische Wasserinhaltsstoffe    
Aluminium kann durch Wasserinstallationen freigesetzt werden, viele Alltagsprodukte Nervensystem-Beschwerden, allgemeine nervöse Störung, Arthritis, kann Allergien auslösen
Blei Bleileitungen (besonders in Altbauten) krebsfördernd, Durchfall, Kopfschmerzen, Nevenschäden, Unfruchtbarkeit
Chrom Wasserleitungen und Wasserhähne Ekzeme, Magen-Darm-Probleme, allergisierend
Kupfer Wasserleitungen und Wasserhähne Leberschäden, Vergiftung mit Übelkeit
Mangan im Trinkwasser Hirnschäden, Anämie, Nervenschäden
Nickel Legierungen, Landwirtschaft Darmbeschwerden
Sulfat Kunstdünger, industrielle Abwasser Korrosion von Wasserleitungen
Calcium u.a. für die Wasserhärte verantwortlich im Wasser hat Calcium kaum eine schädliche Wirkung (nur in extrem hohen Dosen)
Magnesium u.a. für die Wasserhärte verantwortlich keine Gesundheitsgefährdung
Natrium im Grundwasser und in Oberflächengewässer (besonders durch Kontakt mit Abwasser) erhöhter Blutdruck
Kalium in Mineralien, Industrie möglich beteiligt bei Stoffwechselstörungen, in Verbindungen auch Übelkeit, Magenprobleme
Zink Formen von Zink finden in Landwirtschaft und Industrie Verwendung, verzinkte Wasserrohre nur in extrem hoher Konzentration schädlich: Übelkeit, Schwindel, Durchfall
Phosphor Waschmittel, Abwasser, Dünger Störung der Mineralienaufnahme
Eisen in Mineralien, weit in der Industrie verbreitet kaum gesundheitsschädigend, kann in sehr hoher Konzentration zu Organschäden führen
Nitrit verzinkte Eisenrohre, Indiz für Verunreinigung durch organische Stoffe giftiger als Nitrat
Nitrat Hinweis auf Verunreinigung organischer Stoffe weitgehend unbedenklich, in hoher Konzentration Beeinträchtigung von Schilddrüse und Darmschleimhaut
Uran kann im Trinkwasser vorkommen je nach Konzentration können gesundheitliche Beeinträchtigung die Folge sein


Für die Beurteilung, ob bestimmte Wasserinhaltsstoffe gesundheitsschädlich sein können, sollten die Bestandteile des Wassers analysiert werden. Die deutsche Trinkwasserverordnung gibt für das Trinkwasser klare Vorschriften vor. Beim Testen von Wasserinhaltsstoffen sollten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung herangezogen werden, um eine Aussage über die gesundheitlichen Risiken treffen zu können.

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