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Bakterien und Keime

Die Wasseranalyse auf Bakterien liefert wichtige Hinweise auf eine Belastungsquelle im Alltag


Eine Wasseranalyse auf Bakterien ist ratsam, wenn der Verdacht im Raum steht, dass sich Keime im Trinkwasser befinden. Bakterien kommen ganz natürlich im Wasser vor und sind für den Menschen auch lebensnotwendig.
So übernehmen Vertreter von E. coli wichtige Funktionen im Darm. Aber auf keinen Fall dürfen E. coli Bakterien im Trinkwasser vorkommen. Hierfür legt die deutsche Trinkwasserverordnung klare Grenzwerte vor.

 

Für E. coli gibt es keinen Toleranzbereich: hier muss der analysierte Wert bei 0 liegen. Ebenso verhält es sich mit den Enterokokken und den coliformen Keimen – der getestete Wert muss 0 sein. Um für sauberes Wasser zu sorgen, lassen die jeweiligen Wasserversorger regelmäßig ihr Wasser analysieren.
In der Regel ist dieses Wasser frei von Keimen, doch die Wasserversorger sind nur bis zum Hausanschluss für die Wasserqualität verantwortlich – danach liegt es im Verantwortungsbereich des Eigentümers für sauberes Wasser zu sorgen.
Sein Trinkwasser auf coliforme Keime testen zu lassen, sollte daher regelmäßig geschehen. Experten empfehlen, dass die Wasserqualität regelmäßig durch hochwertige Wasseranalysen überprüft werden soll. Eine Wasseranalyse auf Bakterien kann dann feststellen, ob und wie hoch das Trinkwasser belastet ist.


E. coli, Enterokokken und andere coliforme Keime können Anzeichen dafür sein, dass mögliche Verunreinigungen fäkalen Ursprungs sind. Daher bietet sich bei Verdacht ein Schnelltest für das Wasser an, damit bei Befall rasch die Ursache ausfindig gemacht werden kann. Stellt der Wassertest E. coli-Bakterien fest, dann kann dies ein Hinweis sein, dass das analysierte Wasser nahe von landwirtschaftlichen Betrieben entnommen wurde oder von Orten, wo bestimmter Dünger zum Einsatz kommt.

Mit Keimen im Wasser sollte nicht leichtsinnig umgegangen werden, vermuten Sie eine Belastung, dann führen Sie eine Wasseranalyse auf Bakterien durch, damit Sie immer über Ihre Wasserqualität Bescheid wissen.

 

Die Gesamtkeimzahl im Wasser muss laut Trinkwasserverordnung nicht bei 0 liegen. Im Grunde können gute Bakterien (die die Gesundheit nicht beeinträchtigen) sowie schlechte Bakterien im Wasser vorkommen. Kommen beispielsweise Legionellen ganz natürlich im Grundwasser vor, sind diese meist völlig ungefährlich für den Menschen, da diese Bakterien im Trinkwasser dann ganz einfach in einer zu niedrigen Zahl auftreten.
Weist eine Wasseranalyse aber eine höhere Anzahl an den Wasser-Bakterien nach, dann muss oft schnell reagiert werden.

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